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Geführte Wohnmobilreise in Rumänien

Karte der geführten Wohnmobilreise durch Rumänien mit Reiseroute durch die Karpaten und Terminen für 2027.
Die 20-tägige Wohnmobilreise führt durch die Karpaten, Siebenbürgen, Maramureș und die Bukowina. Termine für 2027 jetzt verfügbar.

Rumänien mit dem Wohnmobil entdecken

Rumänien mit dem Wohnmobil – organisiert, geführt und dennoch frei. Diese 20-tägige Reise führt dich durch Transsilvanien – wörtlich „hinter den Wäldern“ – in jene Region, die viele mit Dracula verbinden, die aber weit mehr ist als eine Legende. Zwischen den Karpatenpässen, mittelalterlichen Städten wie Sighișoara (Geburtsort von Vlad Țepeș), der Burg Corvin in Hunedoara und den UNESCO-Holzkirchen der Maramureș entsteht ein Rumänienbild, das Tiefe hat. Du wanderst im Apuseni-Naturpark, stehst in der Cheile-Turzii-Schlucht, fährst über die Transfăgărășan-Hochstraße und erlebst Städte wie Sibiu, Brașov und Sighișoara nicht nur im Vorbeigehen.

Eine Reise mit dem Wohnmobil für Menschen, die Freiheit lieben – aber Struktur, Hintergrund und Verlässlichkeit schätzen.

Rumänien ein faszinierendes Reiseland

Rumänien ist für mich eines der faszinierendsten Reiseländer Europas. Beeindruckende Landschaften, gastfreundliche Menschen und eine außergewöhnliche Vielfalt machen jede Etappe zu einem neuen Erlebnis. Gleichzeitig habe ich das Land auf meinen Reisen als ausgesprochen sicher erlebt – auch für Wohnmobilreisende. Viele Orte sind noch ursprünglich, viele Stellplätze angenehm ruhig und zahlreiche Sehenswürdigkeiten lassen sich noch ohne lange Warteschlangen oder großen Besucherandrang erleben. Wie lange das so bleiben wird, weiß niemand. Gerade deshalb ist jetzt ein guter Zeitpunkt, Rumänien in dieser Form kennenzulernen.

Dieses kurze Video zeigt Eindrücke, Landschaften und Stimmungen aus verschiedenen Regionen des Landes. Es vermittelt die Atmosphäre Rumäniens – nicht den exakten Verlauf der hier beschriebenen 20-tägigen Tour.

Serpentinen der Transfăgărășan-Hochgebirgsstraße in den rumänischen Karpaten
Serpentinenreiche Passstraße durch das Făgăraș-Gebirge in Rumänien – Teil der Wohnmobiltour
Holzkirchen und Klosteranlage von Bârsana in der Region Maramureș in Rumänien
Traditionelle Holzkirchen und Klosterarchitektur in Nordrumänien
Abendstimmung am Fluss Strei mit Blick auf die Ausläufer der Karpaten in Siebenbürgen
Zwischen Weite, Wasser und Bergen – erste Eindrücke aus Siebenbürgen

Rundreise mit dem Wohnmobil durch Rumänien erleben – 20 Tage Karpaten, Natur & Begegnungen

Dauer:

20 Tage

Gesamtstrecke:

ca. 1.800 km

Tageskilometer Ø

ca. 90 km

Gruppengröße:

max. 7 Wohnmobile, mindestens 6 Teilnehmer/innen

Reiseform:

geführte Wohnmobilreise

Preise:

1.890 € pro Fahrzeug bei Einzelbelegung, 1.590 € pro Person bei Wohnmobilen mit mind. 2 Personen

Welche Leistungen sind im Preis enthalten

Im Reisepreis enthalten sind die Organisation der gesamten Route, die persönliche Reisebegleitung, alle Stellplatz- und Campinggebühren inklusive Strom während der gemeinsamen Reise sowie drei gemeinsame Essen, die Stadtführung durch Sibiu (Hermannstadt), die Führung auf der Burg Corvin (Castelul Corvinilor) und die Fahrt mit der historischen Wassertalbahn (Mocănița).

Je nach Region und Tagesetappe übernachten wir auf ausgewählten Camping- und Stellplätzen oder stehen naturnah an besonders schönen Orten. Nicht im Reisepreis enthalten sind weitere Eintrittsgelder, Kraftstoff, Maut- und Vignettengebühren, persönliche Ausgaben, Trinkgelder sowie Kosten für Waschmaschinen und Wäschetrockner.

Dein Wohnmobil – das solltest du wissen

Für diese Rundreise benötigst du ein eigenes oder gemietetes Wohnmobil. Wichtig ist, dass dein Fahrzeug grundsätzlich reisetauglich ist und du – idealerweise – für ein Tag autark stehen kannst. Das heißt: Wasser, Strom und sanitäre Grundversorgung sollten unabhängig möglich sein. Keine Sorge – wir planen die Route so, dass regelmäßig Versorgungsmöglichkeiten bestehen. Aber ein gewisses Maß an Eigenständigkeit macht die Reise entspannter und flexibler.

Gemeinsam unterwegs – aber ohne Kolonnenfahrt

Niemand muss 20 Tage Stoßstange an Stoßstange hinter mir herfahren. Jeder entscheidet selbst, ob er gemeinsam mit mir fährt oder die Tagesetappe lieber individuell zurücklegt. Wir treffen uns einfach am nächsten Ziel wieder. Genau diese Freiheit gehört für mich zu einer Wohnmobilreise dazu.

Termine und Plätze für 2027 – Rundreise in Rumänien

Für folgende Reisetermine kannst du dich jetzt anmelden:

  • Maximal 7 Fahrzeuge pro Termin.
  • Durchführung ab 6 Teilnehmer/innen
04.04.2027 bis 23.04.2027
noch Plätze frei
13.06.2027 bis 02.07.2027
noch Plätze frei
29.08.2027 bis 17.09.2027
noch Plätze frei

Restplätze für 2026 – Rundreise in Rumänien

Für den Termin vom 13.09.2026 bis 02.10.2026 sind derzeit noch Restplätze verfügbar. Eine Anmeldung ist weiterhin online möglich.

Die angebotenen Reisen sind gemäß den gesetzlichen Vorgaben gegen Insolvenz des Reiseveranstalters abgesichert.

Höhepunkte der gemeinsamen Wohnmobil Rundreise*

  • Fahrt über die berühmte Transfăgărășan-Hochstraße
  • Wanderung im Apuseni-Naturpark
  • Besuch des Salzbergwerks Salina Turda
  • UNESCO-Holzkirchen der Maramureș
  • Fahrt mit der historischen Wassertalbahn (Mocănița)
  • Besuch der Klöster der Bukowina
  • Bärenbeobachtung (witterungs- und saisonabhängig)
  • Besuch der mittelalterlichen Altstadt von Sighișoara (Schäßburg)
  • Besichtigung der Burg Corvin inklusive Führung
  • Stadtführung durch Sibiu (Hermannstadt)
  • Besuch von Alba Iulia (Karlsburg)
  • Wanderung durch die Cheile-Turzii-Schlucht
  • Möglichkeit zum Besuch von Schloss Bran (Törzburg)
  • Begegnungen mit den Traditionen Siebenbürgens und regionalen Spezialitäten
  • Einblicke in die traditionelle Handwerkskunst Rumäniens
  • Drei gemeinsame Essen mit regionalen Spezialitäten

*kleine Änderungen bleiben vorbehalten

Diese Reise lebt von gemeinsamen Erlebnissen – aber nicht von Verpflichtungen. Wenn dir eine Wanderung zu anspruchsvoll ist, du eine Besichtigung auslassen oder einfach einen entspannten Tag auf dem Campingplatz verbringen möchtest, ist das selbstverständlich möglich. Du entscheidest selbst, welche Programmpunkte du mitmachen möchtest und wo du dir bewusst Zeit für eigene Entdeckungen nimmst.

Die Tour bietet Orientierung, Sicherheit und eine gemeinsam geplante Route – lässt dir aber gleichzeitig genügend Freiraum für deine persönlichen Interessen, dein eigenes Reisetempo und individuelle Pausen. So entsteht eine Reise, die Gemeinschaft und Freiheit miteinander verbindet.

Mario Hambsch, Reiseleiter der geführten Wohnmobilreise durch Rumänien, Portrait in den Karpaten
Persönlich begleitet durch die Karpaten, Siebenbürgen und die Bukowina

Dein Reiseleiter – wer dich begleitet

Ich durfte viel von der Welt sehen – beruflich wie privat. Als Produzent und Kameramann war ich in vielen Ländern unterwegs und habe gelernt, dass man ein Land nicht im Hotel erlebt, sondern draußen – dort, wo Menschen leben, arbeiten und ihren Alltag gestalten. Mit der Zeit wurde mir klar, dass mich durchgetaktete Programme und anonyme Gruppen nicht interessieren. Ich wollte näher ran: an Landschaften, an regionale Küche, an echte Begegnungen – an das, was ein Land wirklich ausmacht. Mehr zu meiner Person findest du hier: über mich

Mit dem Wohnmobil wurde genau das möglich: unabhängig unterwegs sein, respektvoll reisen, flexibel reagieren können. Und genau hier bin ich in Rumänien geblieben – weil dieses Land Raum lässt. Weil es nicht überlaufen ist. Weil man hier Freiheit nicht nur sucht, sondern tatsächlich lebt.

Diese Reise ist nicht am Schreibtisch entstanden, sondern unterwegs. Ich kenne die Strecken, die Stellplätze, die Ausflugsziele, die Besonderheiten – und auch das, was man besser meidet. Mit dieser Rundreise möchte ich dir ein intensives, ehrliches Rumänien zeigen – draußen, unterwegs, mittendrin.

Diese Wohnmobiltour ist Teil meines Projekts „Hinterm Horizont rechts, das mit jeder Reise weiterwächst.

Wenn du dir vorab ein breiteres Bild von Rumänien machen möchtest – von der Walachei bis zur Dobrudscha, vom Donaudelta bis zu den Karpaten – findest du in meiner Übersicht „Rumänien entdecken“ weitere Eindrücke und Hintergründe.

Rumänien-Wohnmobiltour in kleiner Gruppe

Diese geführte Rundreise durch Rumänien ist auf maximal sieben Wohnmobile begrenzt, die Durchführung erfolgt ab mindestens sechs Teilnehmer. Sicherheit ist bei dieser Reise kein Nebenprodukt, sondern bewusst Teil der Planung – von der sorgfältigen Routenführung über ausgewählte Stellplätze bis hin zu Transfers und der Bärenbeobachtung. Einen realistischen Überblick zur Sicherheitslage in Rumänien findest du im Beitrag „Ist Rumänien sicher für Wohnmobilreisen?“, in dem Kriminalität, Straßenverhältnisse, Wildcampen und Naturgefahren nüchtern eingeordnet werden. Die kleine Gruppengröße ermöglicht einen ruhigen Reiseverlauf, flexible Tagesgestaltung und persönliche Begleitung – ohne Kolonnenfahrten oder Zeitdruck.

Rundreise mit dem Wohnmobil durch Rumänien

1. Tag – Ankommen mit dem Wohnmobil in Ungarn

Am ersten Tag treffen wir uns auf einem Campingplatz in Ungarn, der direkt an eine Therme angeschlossen ist. Die Anreise erfolgt individuell und ohne Zeitdruck. Dieser Tag ist zum Ankommen, Kennenlernen und Einstimmen auf die gemeinsame Reise.

Der Campingplatz bietet eine sehr gute Infrastruktur mit Strom, sanitären Anlagen und der Möglichkeit, die Therme zu nutzen. So können sich alle nach der Anfahrt entspannen, duschen oder einfach ankommen.

2. Tag – Start der geführten Wohnmobil-Tour nach Rumänien

(ca. 170km)

Wir brechen gemeinsam nach Rumänien auf – ein Land, das ich euch in den kommenden fast drei Wochen näherbringen möchte. Als ich Oradea zum ersten Mal besucht habe, war ich von der liebevoll restaurierten Jugendstilarchitektur und der entspannten Atmosphäre der Stadt sofort begeistert. Deshalb beginnt unsere Reise hier. Wer möchte, kann bei dieser Gelegenheit Geld wechseln oder die ersten Einkäufe erledigen. Anschließend bleibt Zeit für einen Spaziergang rund um die Piața Unirii oder einen Kaffee, bevor unser gemeinsames Rumänien-Abenteuer richtig beginnt.

Piața Unirii in Oradea mit Jugendstilfassaden und Rathaus
Zwischenstopp in der eleganten Altstadt von Oradea

Anschließend setzen wir unsere Reise in Richtung Apuseni-Naturpark fort. Mit jedem Kilometer wird die Landschaft ruhiger, grüner und bergiger. Am Nachmittag erreichen wir unseren ersten Übernachtungsplatz in Rumänien – mitten im Grünen am Fluss Arieș. Wer möchte, kann noch eine Wanderung unternehmen oder einfach die Ruhe der Natur genießen.

3. Tag – Naturerlebnis im Apuseni-Gebirge

(ca. 125 km)

Nach dem Frühstück besuchen wir die beeindruckende Eishöhle Scărișoara. Hier befindet sich einer der ältesten und größten unterirdischen Eisgletscher Europas.

Anschließend setzen wir unsere Reise in Richtung Turda-Schlucht fort. Unterwegs kommen wir am Kloster Lupșa vorbei – erstmals 1429 erwähnt und bekannt für die älteste und am besten erhaltene Holzkirche Siebenbürgens. Direkt nebenan zeigt das ethnografische Museum „Pamfil Albu“ als einziges Museum Rumäniens die traditionellen hölzernen Ketten der Moți-Bergbevölkerung. Diesen Ort habe ich während meiner Reise im Juni 2026 entdeckt. Wer möchte, kann hier einen kurzen Zwischenstopp einlegen, bei einem kleinen Spaziergang die besondere Atmosphäre des Klosters genießen und anschließend die Reise fortsetzen.

Karstlandschaft und bewaldete Hochflächen im Apuseni-Naturpark bei Padiș in Rumänien
Weite Hochflächen, Wälder und Karstlandschaften im Westen Rumäniens erwarten Dich zum Beginn der Rundreise mit dem Wohnmobil

4. Tag – Turda Schlucht, Salz und Stadt | Wohnmobilreise durch Siebenbürgen

(20 km)

Der vierte Tag beginnt mitten in der Natur an der Turda-Schlucht. Wer möchte, beginnt mit mir den Tag bei einer Wanderung durch die beeindruckende Schlucht. Die frühen Morgenstunden sind die ideale Zeit, um die besondere Ruhe, das Vogelgezwitscher und die einzigartige Atmosphäre dieses Naturparadieses zu genießen.

Anschließend setzen wir unsere Reise nach Turda fort und besuchen das berühmte Salzbergwerk Salina Turda, das zu den außergewöhnlichsten Sehenswürdigkeiten Rumäniens zählt. Tief unter der Erde erwartet uns eine faszinierende Welt aus gewaltigen Hallen, beeindruckender Architektur und einem besonderen Mikroklima.

Am Nachmittag fahren wir weiter zu unserem Campingplatz in Turda, wo wir den Tag entspannt ausklingen lassen.

Einen Eindruck aus der Cheile Turzii bekommst du hier im kurzen Video.

Karstschlucht Cheile Turzii (Torda-Schlucht) bei Turda in Zentralrumänien
Karstschlucht bei Turda in Zentralrumänien
Beleuchtete Innenhalle der Salina Turda, historisches Salzbergwerk in Zentralrumänien
Historisches Salzbergwerk und Besucheranlage in Zentralrumänien

5. Tag – Fahrt nach Barsana, ein Panoramatag

(ca. 200 km)

Heute ist Panoramatag. Wir verlassen Turda am Vormittag in Richtung Norden. An Cluj-Napoca fahren wir vorbei, bevor uns die Route durch eine beeindruckende Mittelgebirgslandschaft führt. Heute ist die Fahrt selbst das Erlebnis. Hinter jeder Kurve eröffnen sich neue Ausblicke auf bewaldete Bergrücken, tief eingeschnittene Täler und ursprüngliche Dörfer. Unterwegs laden zahlreiche Aussichtspunkte zu einer Pause oder einem Erinnerungsfoto ein.

Wer aufmerksam unterwegs ist, entdeckt mit etwas Glück sogar einen Köhler bei der Arbeit – ein traditionelles Handwerk, das heute nur noch selten zu finden ist.

Am späten Nachmittag erreichen wir Bârsana – das Tor zur Maramureș. Hier erwarten uns am nächsten Tag die berühmten UNESCO-Holzkirche, die zu den bedeutendsten Kulturschätzen Rumäniens zählen.

6. Tag – Holzkirchen der Maramureș

(ca. 40 km)

Der Tag beginnt ganz entspannt. Wir haben genügend Zeit und genießen noch einmal die letzten Stunden auf diesem wunderschönen Campingplatz in Bârsana, bevor wir zu unserem ersten UNESCO-Highlight des Tages aufbrechen – der historischen Holzkirche von Bârsana. Mit ihrem schlanken Kirchturm zählt sie zu den eindrucksvollsten Holzkirchen der Maramureș.

Anschließend besuchen wir das Kloster Bârsana. Die weitläufige Klosteranlage mit ihrer imposanten Holzkirche, den gepflegten Gärten und den liebevoll gestalteten Gebäuden gehört zu den schönsten Sehenswürdigkeiten der Region. Hier kann jeder die Anlage ganz in seinem eigenen Tempo erkunden, die besondere Atmosphäre genießen oder sich einfach Zeit nehmen, die vielen kleinen Details zu entdecken.

Eindruck von den Holzkirchen von Bârsana – Teil des UNESCO-Welterbes in Maramureș.

Am Nachmittag setzen wir unsere Reise nach Vișeu de Sus fort. Dort schlagen wir unser Lager für die Nacht auf und bereiten uns auf das nächste große Erlebnis unserer Rundreise vor.

7. Tag – Fahrt mit der Wassertalbahn Mocănița

(0 km)

Der Tag steht ganz im Zeichen der historischen Wassertalbahn Mocănița. Bereits am frühen Morgen erwacht das Bahngelände zum Leben. Die Dampflokomotive wird vorbereitet, die ersten Rangierarbeiten beginnen und der Duft des Mittagessens zieht langsam über den Platz. Wer möchte, kann das geschäftige Treiben direkt vom Wohnmobil aus beobachten.

Mitarbeiter der historischen Wassertalbahn Mocănița in Vișeu de Sus, Rumänien
Freundlicher Empfang bei der historischen Wassertalbahn Mocănița in Vișeu de Sus.

Wenige Schritte später beginnt unsere Fahrt mit der historischen Wassertalbahn durch das wildromantische Wassertal. Am Mittagsstopp genießen wir das im Reisepreis enthaltene gemeinsame Mittagessen, bevor die Bahn ihre Rückfahrt antritt. Ich selbst freue mich schon sehr auf diese Fahrt. Bei meinen bisherigen Fahrten mit der Wassertalbahn habe ich schon einige skurrile und unvergessliche Momente erlebt. Ich bin gespannt, welche Geschichten unsere Reise schreiben wird.

Am frühen Nachmittag kehren wir nach Vișeu de Sus zurück. Da wir direkt auf dem Parkplatz der Wassertalbahn übernachten, bleibt anschließend genügend Zeit zum Entspannen oder für einen kleinen Spaziergang durch den Ort.

8. Tag – Kloster Moldovița

(ca.170 km)

Der achte Tag steht ganz im Zeichen des Klosters Moldovița – einer der eindrucksvollsten UNESCO-Welterbestätten Rumäniens. Was in den meisten Reiseführern kaum oder gar nicht erwähnt wird: Ganz in der Nähe des heutigen Klosters befinden sich die Ruinen des ursprünglichen Klosters. Ich selbst habe sie erst bei einem späteren Besuch entdeckt. Seitdem gehört dieser kleine Abstecher fest zur Tour. Anschließend erkunden wir das heutige Kloster mit seinen außergewöhnlich gut erhaltenen Außenfresken.

Bemalte Klosterfassade mit religiösen Fresken in der Bukowina in Rumänien
Außenfresken eines orthodoxen Klosters in Nordostrumänien

Hier bleibt genügend Zeit, die Anlage in aller Ruhe zu besichtigen und die besondere Atmosphäre dieses einzigartigen Ortes auf sich wirken zu lassen.

Anschließend setzen wir unsere Reise fort und erreichen am frühen Nachmittag unseren sorgfältig ausgewählten Campingplatz. Die nächsten Stunden gehören ganz Ihnen – Zeit für eigene Entdeckungen, gute Gespräche oder einen gemütlichen Abend inmitten der Bergwelt.

9. Tag – Ostkarpaten: Das Ceahlău-Gebirge erwartet uns

(ca. 130 km)

Wir verlassen die Bukowina und fahren weiter in Richtung Ostkarpaten. Die Straße führt durch bewaldete Hügel und Berglandschaften, bevor sich das eindrucksvolle Ceahlău-Massiv vor uns erhebt.

Einen kleinen Geheimtipp habe ich auf diesem Abschnitt eher zufällig entdeckt: das Restaurant Orizont. Von außen wirkt es völlig unscheinbar, doch hinter dem Gebäude verbirgt sich ein liebevoll angelegter Garten mit vielen kleinen Separés. Besonders der Balmoș – eine traditionelle Polenta mit regionalem Käse – hat mich begeistert. Und die knusprigen Bratkartoffeln mit Knoblauch? Allein dafür würde ich jederzeit wieder einen Zwischenstopp einlegen.

Traditionelle rumänische Schweinshaxe mit Bratkartoffeln und Balmoș im Restaurant Orizont in Farcașa
Traditionelle rumänische Küche im Restaurant Orizont in Farcașa: Schweinshaxe aus dem Ofen mit Bratkartoffeln und Balmoș – einer cremigen Polenta mit regionalem Käse.

Am frühen Nachmittag erreichen wir unseren nächsten Campingplatz am Ufer des Stausees Izvorul Muntelui (Bicaz-See).

Der restliche Tag steht zur freien Verfügung. Wer möchte, genießt die Aussicht auf den See, unternimmt einen kleinen Spaziergang oder stimmt sich auf die Wanderung im Ceahlău-Nationalpark am nächsten Tag ein.

10. Tag – Bicaz-Schlucht, Roter See & Bärenbeobachtung

(ca. 95 km)

Die heutige Route führt durch eine beeindruckende Berglandschaft der Ostkarpaten. Unterwegs durchfahren wir die spektakuläre Bicaz-Schlucht, deren bis zu 300 Meter hohe Felswände zu den bekanntesten Naturwundern Rumäniens zählen. Wer möchte, legt hier einen kurzen Stopp ein und genießt die eindrucksvolle Kulisse.

Wenige Kilometer weiter erreichen wir den Roten See (Lacul Roșu). Der Bergsee entstand 1837 nach einem gewaltigen Bergrutsch. Bis heute ragen die abgestorbenen Baumstämme der einst überfluteten Wälder aus dem Wasser und verleihen dem See sein unverwechselbares Erscheinungsbild. Um den See ranken sich zudem zahlreiche Legenden. Eine erzählt, dass beim Bergrutsch eine Schafherde mit ihrem Hirten verschüttet wurde und das Wasser dadurch rot gefärbt worden sei – daher der Name „Roter See“.

Am Nachmittag erreichen wir unseren Campingplatz in der Nähe von Niklasmarkt. Am Abend besteht die Möglichkeit, an einer geführten Bärenbeobachtung teilzunehmen. Mit etwas Glück erleben wir Braunbären in ihrer natürlichen Umgebung – ein Erlebnis, das sicherlich zu den Höhepunkten der Reise zählt.

Braunbär in einer Wiese in den rumänischen Karpaten während einer Bärenbeobachtung
Braunbären gehören zu den faszinierendsten Wildtieren Rumäniens. Begegnungen sind möglich, erfolgen aber stets mit großem Respekt und ausreichend Abstand.

Hinweis: Die Bärenbeobachtung findet in freier Natur statt. Trotz sehr guter Erfolgsaussichten kann eine Sichtung nicht garantiert werden. Und keine Angst: Zwischen uns und den Bären befindet sich eine Scheibe aus Panzerglas.

Berglandschaft mit Wiesen und bewaldeten Hängen in den rumänischen Karpaten
Weite Höhenzüge und Nationalparklandschaft in Rumänien

11. Tag – Zeit zum Durchatmen

(0 km)

Nach den erlebnisreichen Tagen der vergangenen Woche bleibt Zeit, einfach einmal zur Ruhe zu kommen und die Natur zu genießen.

Wer möchte, kann den Tag ganz entspannt auf dem Campingplatz verbringen, einen Spaziergang unternehmen oder die Umgebung erkunden. Der Rote See und die Bicaz-Schlucht sind gut erreichbar und laden ebenso zu einem weiteren Besuch ein wie die reizvolle Landschaft der Ostkarpaten. Wer lieber einen ruhigen Tag verbringen möchte, genießt einfach die Natur und sammelt neue Kraft für die kommenden Etappen der Reise.

Ruhiger Campingplatz in Rumänien, mit Wohnmobilen inmitten der Natur
Einer der persönlich getesteten Campingplätze unserer Rumänien-Tour. Viel Ruhe, Natur und genügend Platz, um den Tag gemeinsam ausklingen zu lassen.

Wer lieber die Seele baumeln lässt, genießt einfach die Ruhe des Campingplatzes, liest ein gutes Buch oder lässt die Eindrücke der vergangenen Tage auf sich wirken. Morgen setzen wir unsere Reise mit neuen Erlebnissen fort.

12. Tag – Handwerk, Genuss und Begegnungen in Siebenbürgen

(ca. 152 km)

Unsere Reise führt uns heute durch das Szeklerland. Erster Halt ist Corund, ein Ort, der seit Generationen für seine Keramikkunst bekannt ist. Statt nur durch die Verkaufsstände zu schlendern, möchten wir – wenn möglich – einen Blick hinter die Kulissen werfen. In einer kleinen Werkstatt erfahren wir, wie die traditionelle Keramik von Hand entsteht und welche Arbeitsschritte notwendig sind, bis aus einem Stück Ton ein fertiges Kunstwerk wird.

Anschließend setzen wir unsere Reise fort und besuchen eine kleine, familiengeführte Käsemanufaktur. Hier geht es nicht nur um Käse. Bei einer Verkostung lernen wir die regionalen Spezialitäten kennen und erhalten zugleich einen persönlichen Einblick in das Leben und Arbeiten in Siebenbürgen. Geschichten aus dem Alltag, regionale Traditionen und die Entwicklung der Region machen diesen Besuch zu einer besonderen Begegnung.

Große Käselaibe während der Reifung in einer rumänischen Käserei
Während unserer Reise lernen wir nicht nur die Landschaft kennen, sondern auch regionale Spezialitäten. Ein Blick in den Reifekeller zeigt, mit wie viel Handarbeit viele Käsesorten noch heute hergestellt werden.

13. Tag – Biertan & Sighișoara (Schäßburg)

(ca. 50 km)

Am Vormittag besteht die Möglichkeit, die Kirchenburg von Biertan zu besuchen. Das UNESCO-Weltkulturerbe zählt zu den bedeutendsten Wehrkirchen Siebenbürgens und beeindruckt mit seiner außergewöhnlich gut erhaltenen Anlage. Mit einem Augenzwinkern lässt sich hier außerdem entdecken, wie früher versucht wurde, Eheprobleme zu lösen – das berühmte „Ehegefängnis“ gehört bis heute zu den kuriosesten Geschichten der Kirchenburg.

Drohnenaufnahme der Kirchenburg Biertan in Siebenbürgen, Rumänien
Die Kirchenburg Biertan zählt zu den bedeutendsten UNESCO-Welterbestätten Siebenbürgens.

Anschließend setzen wir unsere Reise nach Sighișoara (Schäßburg) fort. Die vollständig bewohnte mittelalterliche Burganlage gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe und zählt für mich zu den schönsten Altstädten Rumäniens. Bunte Häuser, verwinkelte Gassen, historische Türme und gemütliche Cafés laden dazu ein, die Stadt auf eigene Faust zu entdecken.

Drohnenaufnahme der Altstadt von Sighișoara (Schäßburg) in Siebenbürgen, Rumänien
Die UNESCO-geschützte Altstadt von Sighișoara zählt zu den schönsten mittelalterlichen Städten Europas.

Bei meinem letzten Besuch saß ich im Restaurant „Casa Vlad Dracul“, dem Geburtshaus von Dracula, und konnte an einem „Dracula Ice Cream“ einfach nicht vorbeigehen. Während wir unser Eis genossen, kamen wir mit einem älteren Ehepaar aus Australien ins Gespräch. Die beiden waren bereits zum vierten Mal in Rumänien unterwegs und erzählten mit so viel Begeisterung von ihren Reisen, dass ihre Geschichten bis heute in Erinnerung geblieben sind.

Dracula Ice Cream im Restaurant Casa Vlad Dracul in der Altstadt von Sighișoara (Schäßburg), Rumänien
Ein etwas anderer Zwischenstopp: Im Restaurant Casa Vlad Dracul in Sighișoara probierte ich das „Dracula Ice Cream“. Dabei entstand ein spannendes Gespräch mit einem australischen Ehepaar, das bereits zum vierten Mal durch Rumänien reiste.

14. Tag – Brașov und Schloss Bran

(ca. 140 km)

Der Weg führt uns heute an Brașov (Kronstadt) vorbei. Wer möchte, kann einen Abstecher in die historische Altstadt unternehmen. Besonders sehenswert sind der Marktplatz, die verwinkelten Gassen und die Schwarze Kirche, die als größte gotische Hallenkirche Rumäniens das Stadtbild prägt.

Unser eigentliches Ziel ist Bran. Dort beziehen wir unseren Campingplatz. Von hier aus bietet sich die Gelegenheit, das legendäre Schloss Bran (Törzburg) zu besuchen. Weltweit bekannt wurde es vor allem durch seine Verbindung zur Dracula-Legende und zählt heute zu den meistbesuchten Sehenswürdigkeiten Rumäniens.

15. Tag – Kloster Curtea de Argeș

(ca. 106 km)

Die heutige Etappe führt uns zum Kloster Curtea de Argeș, einem der bedeutendsten orthodoxen Klöster Rumäniens. Schon von außen beeindruckt der Bau mit seiner außergewöhnlich filigranen Architektur und hebt sich deutlich von den wehrhaften Klosteranlagen ab, die wir bisher kennengelernt haben.

Kathedrale von Curtea de Argeș ohne Gerüst aus der Luft
So wirkt die Kathedrale ohne Baustelle und freiem Blick auf die Türme

Beim Rundgang durch die Klosteranlage erfahren wir mehr über ihre Geschichte und die berühmte Legende von Meșterul Manole, die bis heute zu den bekanntesten Erzählungen Rumäniens gehört und eng mit dem Bau des Klosters verbunden ist.

Anschließend fahren wir weiter zu unserem Campingplatz in der Umgebung von Curtea de Argeș.

Wir übernachten auf einem Campingplatz in der Nähe des Klosters Curtea de Argeș.

16. Tag – Transfăgărășan: Der Weg ist das Ziel

(ca. 116 km)

Der Weg ist das Ziel. Der Transfăgărășan zählt zu den spektakulärsten Hochgebirgsstraßen Europas und ist zweifellos einer der landschaftlichen Höhepunkte dieser Reise.

Serpentinen, schroffe Felslandschaften, Bergseen, Wasserfälle und immer wieder beeindruckende Ausblicke begleiten uns auf dieser außergewöhnlichen Etappe. Unterwegs bleibt genügend Zeit für Fotostopps, kurze Spaziergänge oder einfach, um die Landschaft zu genießen.

Die Transfăgărășan-Hochstraße in den rumänischen Karpaten, aufgenommen im Juni 2026.
Die Transfăgărășan-Hochstraße im Juni 2026 – einer der Höhepunkte der gemeinsamen Wohnmobil-Rundreise durch Rumänien.

Die rund 90 Kilometer lange Passstraße führt bis auf 2.042 Meter Höhe, vorbei am Bâlea-See. Ich selbst bin den Transfăgărășan am 13. Juni 2026 – einen Tag nach der Öffnung – mit meinem Grand California gefahren. Die Serpentinen hatte ich stellenweise fast für mich allein, konnte jederzeit anhalten und die beeindruckende Berglandschaft in Ruhe genießen. Für die 90 Kilometer habe ich mir rund sechs Stunden Zeit genommen. Genau solche Fahrten sind einer der Gründe, warum ich Rumänien immer wieder bereise und diese Tour mit euch teilen möchte.

Wer möchte, kann unterwegs einen Abstecher zur Burg Poenari unternehmen. Die Festung gilt als das historische Schloss von Vlad Țepeș, dem Vorbild der Dracula-Legende. Bis zur Burg sind allerdings rund 1.480 Stufen zu bewältigen – der Aufstieg wird dafür mit einem beeindruckenden Ausblick belohnt.

17. Tag – Hermannstadt: Stadtführung und gemeinsames Mittagessen

(0 km)

Am Morgen bleiben die Wohnmobile auf dem Campingplatz stehen. Gemeinsam fahren wir mit einem organisierten Transfer nach Sibiu (Hermannstadt), wo zunächst eine geführte Stadtbesichtigung auf dem Programm steht. Die Stadtführung durch Sibiu übernimmt der deutschsprachige Stadtführer Cristian. Seine humorvolle Art und die vielen kleinen Geschichten machen den Rundgang zu einem echten Erlebnis. Ich war überrascht, wie schnell die Zeit verging – genau so macht eine Stadtführung Spaß.

Deutschsprachiger Stadtführer Cristian erklärt einer kleinen Reisegruppe die Altstadt von Sibiu in Rumänien.
Mit viel Humor und spannenden Geschichten führt Cristian durch die historische Altstadt von Sibiu – eine Stadtführung, die mir besonders in Erinnerung geblieben ist.

Im Anschluss bleibt Zeit für ein gemeinsames Mittagessen oder zur individuellen Erkundung der Altstadt.

Abendstimmung am Großen Ring in Hermannstadt (Sibiu) in Siebenbürgen
Historischer Hauptplatz von Hermannstadt heute Sibiu in der Dämmerung

Wer möchte, kann den Nachmittag im ASTRA-Freilichtmuseum verbringen. Das weitläufige Gelände zählt zu den größten Freilichtmuseen Europas und zeigt traditionelle Bauernhäuser, Werkstätten sowie Wind- und Wassermühlen aus allen Regionen Rumäniens. Die historischen Gebäude sind harmonisch in eine Landschaft aus Wiesen, Wäldern und Seen eingebettet und vermitteln einen eindrucksvollen Einblick in das ländliche Leben vergangener Jahrhunderte.

18. Tag – Von Michelsberg nach Alba Iulia (Karlsburg)

(ca. 90 km)

Am Morgen fahren wir nach Alba Iulia (Karlsburg) und besuchen die beeindruckende Zitadelle Alba Carolina, eine der größten und am besten erhaltenen barocken Festungsanlagen Europas.

Innerhalb der Festung befinden sich zahlreiche historische Bauwerke. Wer möchte, kann die St.-Michaels-Kathedrale, eine der ältesten Kirchen Siebenbürgens, oder die Krönungskathedrale besuchen, in der 1922 König Ferdinand I. und Königin Maria zu den Herrschern des vereinten Rumäniens gekrönt wurden. Gleichzeitig gilt Alba Iulia als einer der bedeutendsten Orte der rumänischen Geschichte, denn hier wurde 1918 die Vereinigung Siebenbürgens mit Rumänien beschlossen.

Am Nachmittag fahren wir weiter zu unserem Übernachtungsplatz am Mureș (Mieresch). Dort lassen wir den Tag in gemütlicher Atmosphäre am Fluss ausklingen.

19. Tag – Hunedoara, Burg Corvin und Ankommen am Fluss Strei

(ca. 95 km)

Dieser Tag führt uns die Wohnmobiltour nach Hunedoara. Dort besuchen wir die beeindruckende Burg Corvin (Castelul Corvinilor), eine der schönsten und bekanntesten Burgen Rumäniens. Neben der wechselvollen Geschichte der Burg spielt auch Vlad Țepeș eine Rolle: Der spätere Fürst der Walachei soll hier einige Zeit gefangen gehalten worden sein und gilt als historische Vorlage für den Dracula-Mythos.

Ritterdarsteller auf der Brücke zum Tor der Burg Corvin in Hunedoara, Rumänien
Besucher überqueren die hölzerne Brücke der Burg Corvin, während ein Ritterdarsteller die mittelalterliche Atmosphäre verstärkt. Im Hintergrund sind Baugerüste an den Mauern zu sehen.

Nach dem Burgbesuch setzen wir unsere Fahrt fort und erreichen etwa 20 Minuten später unseren letzten Übernachtungsplatz mitten in der Natur am Fluss Strei. Der letzte gemeinsame Abend am Fluss Strei ist der Moment, an dem aus einer Reisegruppe eine kleine Gemeinschaft geworden ist. Wie wir diesen Abend gestalten, entscheiden wir gemeinsam – ob Grillabend, Ausklang am Feuer oder einfach ein Glas Wein unter freiem Himmel. Es ist eure Reise genauso wie meine.

20. Tag – Abschied und individuelle Weiterreise

Der letzte Tag dient dem entspannten Abschluss der Wohnmobilrundreise. Es gibt kein gemeinsames Programm und keine festgelegte Abfahrtszeit. Zeit für ein ruhiges Frühstück, letzte Gespräche oder einen Spaziergang am Fluss Strei.

Anschließend erfolgt die individuelle Heim- oder Weiterreise. Wer die Rückfahrt noch etwas entspannter gestalten möchte, dem empfiehlt sich ein Zwischenstopp in Timișoara. Die lebendige Stadt eignet sich hervorragend, um die Reise mit einer weiteren Übernachtung ausklingen zu lassen, bevor es beispielsweise über Szeged in Ungarn weiter Richtung Heimat geht.

Während der gesamten Reise bleibt genügend Raum für gemeinsame Ideen und spontane Aktivitäten. Ob ein Grillabend, ein gemeinsames Frühstück oder gemütliches Beisammensein – vieles entsteht ganz unkompliziert vor Ort. Ich kümmere mich gerne um die Organisation, sodass wir gemeinsam entscheiden können, worauf wir Lust haben. Genau diese Mischung aus Planung und Flexibilität macht für mich den besonderen Charakter einer gemeinsamen Wohnmobilreise aus. Alles kann nichts muss.

hinterm horizont rechts

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2 Kommentare

  • Martina Plach

    Ist die Rumänien Tour geeignet mit Hund?

    • Mario
      hinterm-horizont-rechts.de

      Hallo Martina,

      vielen Dank für deine Nachfrage.

      Grundsätzlich ist die Mitnahme von Hunden auf unseren Wohnmobiltouren nach vorheriger Absprache möglich. Da zu diesem Thema immer wieder Fragen kommen, habe ich die wichtigsten Informationen jetzt auf einer eigenen Seite zusammengefasst:

      https://hinterm-horizont-rechts.de/reisen-mit-hund/

      Wenn danach noch Fragen offen sind oder du etwas zu eurem Hund besprechen möchtest, melde dich gerne noch einmal bei mir.

      Viele Grüße
      Mario

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